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1886

Der Korsettmacher Johann Gottfried Spiesshofer und der Kaufmann Michael Braun gründen die Korsettmacherei Spiesshofer & Braun. In einer kleinen Scheune im Württembergischen Heubach entsteht eine klassische Korsettwaren-Manufaktur mit sechs Nähmaschinen und sechs Beschäftigten. Nach nur wenigen Jahren ist die Zahl der Angestellten bereits auf 150 angewachsen.

 

Die Belle Époque – als jede Frau wie eine Kaiserin aussehen wollte

 

Ein aristokratischer Look. Brust und Gesäß werden akzentuiert, Taille und Hüfte durch enge Verschnürung in Form in gebracht – ganz nach dem Schönheitsideal im damaligen deutschen Kaiserreich.

1902

Spiesshofer und Braun erkennen bald die Notwendigkeit eines aussagekräftigen, einprägsamen Markennamen der allgemein verständlich ist. Inspiriert vom Pariser Arc de Triomphe, dem Triumphbogen, legen sie „Triumph“ als neuen Namen für ihre Marke fest. Schon bald steigt das Unternehmen zum führenden Unterwäsche-Hersteller in Europa auf.

 

Die „goldenen Zwanziger“ – chic & anspruchsvoll

 

In den „goldenen Zwanzigern“ kommt es zu einer Modernisierung von leichten Korsetts und der BH tritt seine Erfolgsgeschichte an. Mit großem Erfolg schafft es Triumph seine Modelle mit immer weniger Nähten herzustellen. Mode wird leistbarer und natürlicher.

1933

Triumph gründet seine erste Niederlassung im Ausland, in der Region Zurzach, in der Schweiz. Im Jahr der olympischen Spiele, 1936, begeht man stolz das 50-jährige Firmenjubiläum.

 

Stilvolle Eleganz – die Rückkehr zu Tradition und formalen Look

 

Der Bob und der knabenhafte Look haben ausgedient. Nach der Wirtschaftskrise von 1929 ändert sich der Zeitgeist. Stilvolle Eleganz ersetzt anspruchsvollen Chic. Triumph bringt das Corselette auf den Markt, das erste trägerlose Corsette. Es folgen weitere Innovationen wie z.B. die ersten BHs ohne Frontverschluss sowie mit austauschbaren Trägern.