Erfolgsgeschichte

Erfolgsgeschichte

Die frühen Jahre

Zeit der Expansion

Zukunftsvisionen

120 Jahre Verführung

Die frühen Jahre

Zeit der Expansion

Zukunftsvisionen

In über einhundert Jahren Verführungsgeschichte haben wir uns aus den bescheidenen Anfängen einer klassischen schwäbischen Korsettwaren-Manufaktur zu einem multinationalen Unternehmen entwickelt, das bis heute noch in Privatbesitz ist. Als die Firmengründer 1886 ihren Betrieb als Miederhersteller in einer Scheune in Heubach (Württemberg) aufnahmen, hatten sie ein Startkapital von 2000 Goldmark und sechs Mitarbeiter. Heute macht das Unternehmen mit Konzernsitz in Bad Zurzach (Schweiz) weltweit einen Jahresumsatz von 2,4 Milliarden CHF und beschäftigt rund 42 000 Mitarbeitende. Damals wie heute stehen in den Leitgedanken des Unternehmens die Mitarbeiter an erster Stelle. Jegliche Diskriminierung hinsichtlich Geschlecht, Nationalität, Rasse und Religion wird entschieden mißbilligt. Wir setzen uns vehement für die internationalen Menschenrechtstatuten ein. Sowohl in den eigenen Produktionsstätten, wie auch bei allen Zulieferwerken von Triumph-International.

1886: Als die Firmengründer 1886 ihren Betrieb als Miederhersteller in Heubach (Württemberg) aufnahmen, hatten sie ein Startkapital von 2000 Goldmark und sechs Mitarbeiter. Zum Vergleich: Heute macht das Unternehmen weltweit einen Jahresumsatz von 2,4 Milliarden CHF und beschäftigt rund 42 000 Mitarbeitende. Zeitgleich mit dem Pariser Couturier Charles Frederic Worth, der sich als erster Mann daranmachte, der weiblichen Büste mit Polstern «nachzuhelfen», richteten die beiden Gründer ihr erstes Unternehmen ein – in einer Scheune! 1894: Ihr ausgeprägter Geschäftssinn führte zu einem wichtigen Durchbruch: ein Liefervertrag für Mieder in das puritanische England. 1896: Im Jahr 1896 wurde Innovation das Leitmotiv des Unternehmens, und 1902 wurde der Name «Triumph» offiziell als Warenzeichen eingetragen. Im selben Jahr wurde die Bezeichnung «brassière» von Charles de Bevoise in Amerika kreiert. 1900: In den ersten Jahren dieses Jahrhunderts wurde die einengende Unterbekleidung aus Fischbein etwas gelockert, die Korsetts rutschten sozusagen weiter nach unten und verwandelten sich in Hüfthalter. Die Frauen, zumindest die europäischen, wurden durch Modeeinflüsse wie den Tango förmlich elektrisiert und fingen an, ihre Persönlichkeit durch Kleidung und Auftreten zu unterstreichen. Triumph florierte, und neue Generationen beflügelten mit jugendlicher Energie und Elan das Geschäft. 1926: Nach vierzig Jahren ununterbrochenen Wachstums wurde 1926 der Grundstein für die internationale Expansion gelegt: Die Firma richtete im schweizerischen Zurzach die erste Auslandsniederlassung ein. Heute steht dort die weltweite Holding des Unternehmens. 1930: In den dreissiger Jahren wurde Triumph zum größten Miederhersteller Europas – ein guter Grund, 1936 den 50. Firmengeburtstag zu feiern.

1942: Howard Hughes, der legendäre amerikanische Magnat und Filmproduzent, demonstriert 1942 eine neue Art des Denkens, die jede Frau versteht: Für den von ihm produzierten Film «Outlaw», in dem die gefeierte und ausgesprochen üppige Hollywood-Schauspielerin Jane Russell die Hauptrolle spielt, entwirft der Flugzeugingenieur (der auch dafür bekannt wurde, das grösste Flugboot der Welt konstruiert zu haben) eigens für sie einen BH, der – unter Berücksichtigung der Besonderheiten der weiblichen Figur – nach den Grundsätzen des Flugzeugbaus konzipiert ist. Seine erfolgreiche Kombination von Mode und Passform ist genau das Ziel, nach dem sich unsere Designer immer gerichtet haben, und das für sie auch in Zukunft Vorrang haben wird. 1946: 1946 präsentiert Louis Réard einer faszinierten Modewelt den «Bikini», und bereits 1953 hat Triumph – so dynamisch wie zuvor – seine Position als führender europäischer Miederhersteller wiedergewonnen. 1950: Um der wachsenden internationalen Bedeutung Rechnung zu tragen, wird der Firmenname inTriumph Internationalgeändert. Von nun an ist die Expansion des Unternehmens nicht mehr zu bremsen. Zwischen 1954 und 1959 – dem Jahr, als Lycra®, die Elastan-Wunderfaser von INVISTA, auf den Markt kommt und Elastizität sowie Tragekomfort revolutioniert – werden Niederlassungen in Belgien, Großbritannien, Schweden, Italien, Finnland, Norwegen, Dänemark, Österreich und den Niederlanden eröffnet. 1959: 1959 präsentiert das Unternehmen in Berlin die bis dahin größte Dessous-Modenschau, zu der führende Modejournalisten aus aller Welt anreisen, und die für Schlagzeilen rund um den Globus sorgt. 1960: Mit dem Schritt nach Hongkong wird im Jahr 1960 die Expansion in die asiatischen Märkte eingeleitet. Diese Entscheidung wird von einer anderen Neuerung begleitet, die für Triumph bis zum heutigen Tag ein wichtiger Grundsatz geblieben ist: Der Ausbau einer dezentralen Struktur. Durch dieses Geschäftsprinzip ist es möglich, dass die Kunden in jedem Land von dort ansässigen Designern und Geschäftspartnern betreut werden, die sich in ganz besonderem Maß den jeweiligen regionalen Modetrends und kulturellen Eigenheiten verpflichtet fühlen. In den frühen sechziger Jahren gründet Triumph International Niederlassungen in Spanien, Griechenland, Frankreich sowie Portugal, und ab 1964 geht die Expansion in Fernost weiter. Japan, Singapur, Malaysia, Taiwan und schließlich einige arabische Länder gehören seitdem zu den Märkten des Unternehmens. In dem Masse, wie sich das internationale Geschäft entwickelt, steigt auch die Bedeutung von Triumph in der Modewelt. In Japan wächst Triumph so schnell, dass das Unternehmen schon bald zu einem der drei führenden Unterwäsche-Hersteller wird. Getreu der Devise, sich den lokalen Gegebenheiten anzupassen, entwickelt Triumph als eine der ersten Modefirmen speziell auf die asiatischen Größen abgestimmte Designs. 1969: 1969 setzt die «Triumph 70 Fashion Show» als die bisher größte internationale Modenschau für Dessous neue Maßstäbe. 23 Mannequins und Tänzerinnen reisen rund 72 000 Kilometer und treten vor mehr als 30 000 Gästen in den meisten europäischen und asiatischen Ländern auf. 1970: Inzwischen gibt es unabhängige Tochterfirmen für Bademoden und Tag- und Nachtwäsche. Neue technologische Entwicklungen, z. B. das Molding, ein Wärmeverfahren zur Verformung von Polyesterfasern, machen Nähte überflüssig. Traditionelle Nähverfahren mit Nadel und Faden werden durch das Hochfrequenzschweißen ergänzt. 1971: Die Produktionsstätte in Wiener-Neustadt, die Werke in Heubach und Hongkong festigen den Ruf von Triumph als High-Tech Modeunternehmen und werden zu Informationszentren für Textilingenieure und Bekleidungsexperten aus der ganzen Welt. 1972: Die Firma kauft sich in den brasilianischen Markt ein, übernimmt das «House of Jenyns» in Australien und beginnt mit einer Lizenzproduktion in Südafrika. Auf den Philippinen und in Thailand werden Tochterfirmen für Herstellung, Vertrieb und Export gegründet. Hinzu kommen ein Lizenzvertrieb in Indonesien, eine Tochterfirma in Chile und 1980 eine Produktion in China. 1981: Inzwischen steigt der Umsatz auf über 400 Millionen US-$, und «Scene 81», eine weitere spektakuläre Triumph-Modenschau in Asien und Australien, wird zu einem sensationellen Erfolg. 1986: Lizenzverträge in Kolumbien (1982) und Argentinien (1983) werden abgeschlossen, und das 100jährige Firmenjubiläum 1986 wird mit der Übernahme einer international renommierten Herrenunterwäsche-Marke gefeiert. Nach hundert Jahren harter Arbeit blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns auf die 150-Jahr-Feier unseres Erfolgs im neuen Jahrtausend.

Willkommen in unserem zweiten Jahrhundert! Ein Zeitalter, in dem Jean-Paul Gaultier, wie der Londoner «Observer» berichtet, «weibliche Brüste zu tückischen Torpedos formt». Ein Zeitalter, in dem andererseits Untersuchungen (die natürlich von Land zu Land differieren) berichten, dass jede vierte Frau einen schlecht sitzenden BH trägt. Ein Zeitalter, in dem die jüngeren Generationen in so unterschiedlichen Ländern wie Japan und Indien immer mehr von den westlichen Medien beeinflusst werden. Ein Zeitalter, in dem - kurz gesagt - die Welt sich schnell verändert. In welche Richtung soll sich Triumph entwickeln, wenn internationale Mode für immer mehr Frauen überall auf der Welt zugänglich wird? Wenn Satellitenfernsehen und Internet Informationen verbreiten? Wenn die wachsende Sorge um Umwelt und Lebensqualität den Einsatz der besten Stoffe und der umweltfreundlichsten Herstellungsverfahren erfordert? In den letzten fünfzehn Jahren sind wir weiter gewachsen und haben Länder wie Uruguay, Kanada, Neuseeland, Korea, Sri Lanka, Vietnam und in Osteuropa Ungarn, Polen, die Tschechische Republik, Slowenien sowie Russland erschlossen. Wir haben Produktionsstätten mit modernster Technologie in Bangkok und Marokko errichtet und - nachdem die chinesischen Märkte sich öffnen - Filialen in Schanghai und Peking eingerichtet. Wir sind stolz auf unsere Wurzeln und betreiben nach wie vor unsere erste Produktionsstätte in Heubach (die wir stark erweitert und modernisiert haben) sowie unsere Marketingzentrale in München, in direkter Nachbarschaft zur einzigartigen bayerischen Seen- und Alpenlandschaft. Und nun blicken wir in die Zukunft über das Jahr 2001 hinaus, auf unsere nächsten fünfzig Jahre. Natürlich werden wir als fortschrittliches Unternehmen weiter expandieren. Aber am interessantesten sind vielleicht die weiteren Entwicklungen in den Bereichen Mode, Textilien und Gesundheitsbewusstsein. 2002: Erinnern Sie sich noch, wie Unterwäsche zu Oberbekleidung wurde? Wir sehen eine zunehmende Vermischung dieser Bereiche in dem Masse, in dem die Gesellschaft stärker freizeitorientiert wird und sich die Grenzen zwischen Unterwäsche, Freizeitmode und Sportbekleidung mehr und mehr verwischen. 2003: Wir sehen den kulturellen und modischen Einfluss der asiatischen Länder in gleichem Maß wachsen, wie dort das Interesse an westlichen Modetrends mit den eigenen Traditionen, Werten und Stilen kombiniert wird. Bereits jetzt verschmelzen unsere Designer in Hongkong westliche und chinesische Einflüsse und erzielen dadurch faszinierende Effekte. 2004: Die Einführung immer schlichterer und umweltfreundlicherer Verpackungen und natürlich die ständige Suche nach neuen Stoffen wird zu weiteren Neuentwicklungen bei den Materialien führen (Elastan, neue Mikrofasern oder Lyocell. Die Produkte werden leichter, widerstandsfähiger und noch elastischer werden. Wer weiß, vielleicht besteht Ihr BH im Jahr 2020 aus 100 % recyclebaren Pflanzenfasern? 2005: Wir sehen auch neue Absatzchancen kommen - in vielen europäischen Ländern ist es schon gang und gäbe, dass Frauen sich ihren Slip zusammen mit dem wöchentlichen Einkauf gleich im Supermarkt mitnehmen. Wir wissen bereits, dass wir Wäscheteile mit den Düften von Rosen, Veilchen oder anderen wohlriechenden Essenzen dauerhaft imprägnieren können - sogar mit Schokoladenduft, wenn die Kundin es wünscht. 2006: Der Modemarkt wird immer globaler und bietet unseren Designern viele neue Einflüsse und Inspirationsquellen. Deshalb freuen wird uns auf die nächsten fünfzig Jahre - auf die wohl aufregendsten und innovativsten unserer Firmengeschichte. 2007: Und wir freuen uns, wenn Sie uns bei unserem Fortschritt begleiten, den wir unter unsere Devise stellen: Fashion and so much more!

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