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1948

Der Neuanfang: Die Produktion wird wieder aufgenommen und die dynamische Entwicklung des Unternehmens fortgesetzt – ab 1953 unter dem Namen „Triumph International“. Von 1954 bis 1959 expandiert Triumph in ganz Europa mit neuen Niederlassungen in Belgien, Großbritannien,

 

Die Jahre des Wirtschaftswunders – der neue Wohlstand wird gefeiert

 

Der „New Look“ unterstreicht die weibliche Form. Korsetts erleben ein Comeback, mit Triumph als stilprägenden Marktführer. 1954 präsentiert Triumph zudem den ersten aus Stretch-Garn gefertigten BH-Träger. 1956 beginnt die langjährige Zusammenarbeit mit dem legendären deutschen Modeschöpfer Heinz Oestergaard. Als erstes Unternehmen präsentiert Triumph Laufsteg-Models ohne Trikotanzüge unter der Korsetterie. 1959 findet die bis dato größte Unterwäschemodenschau im Berliner Hotel Hilton statt.

1960

Triumph International expandiert nach Asien und eröffnet in den folgenden Jahrzehnten u.a. Niederlassungen in Hong Kong, Singapur, Taiwan, Thailand, China und Indien. Ab Mitte der 1960er-Jahre zählt Triumph zu den drei führenden Unterwäsche-Herstellern in Japan. In Europa werden die Geschäftsfelder auf Spanien, Griechenland, Frankreich und Portugal ausgeweitet. Im Jahr 1965 verkauft Triumph International seine Unterwäsche bereits in 92 Ländern.

 

Swinging Sixties – revolutionäre Entwicklungen

 

Im Jahre 1959 revolutioniert die erste Elastan-Faser, „Lycra®“, den Markt für Unterwäsche mit feinen, leichten Stoffen die zudem verbesserte Produkteigenschaften aufweisen, sowohl was den Tragekomfort als auch die Pflege betrifft. 1966 führt Triumph die mittlerweile legendäre „Doreen“ Unterwäscheserie ein, gefertigt aus Polyamid mit 15% Elastan. Als erster Produzent setzt Triumph ab 1967, vorgeformte, „gemoldete“, Cups ein die keine Nähte mehr benötigen. Ab 1962 wird mit der Produktion von Bikinis und Badeanzügen begonnen. Auch die Werbung geht in eine neue Richtung und spricht nun ganz die moderne, selbstbewusste Frau an.

1977

Die Produktionsstandorte in Österreich, Deutschland und Hong Kong festigen Triumphs Position als innovativer Bekleidungshersteller. Sie werden zu Informationszentren für Textiltechniker und Modeexperten aus aller Welt. 1972 steigt Triumph auch in die Märkte in Brasilien, Australien und Südafrika ein.

 

Die wilden Siebziger – eine neue Leichtigkeit.

 

Die Glamouröse „Triumph 70 Fashion Show“, die zur damaligen Zeit größte Modeschau, tourt durch Europa und Asien. Gesellschaftliche Veränderungen gehen Hand in Hand mit Flower Power und dem Minirock. Und wiederum nimmt Triumph eine Vorreiterrolle in der Industrie ein und entwickelt extrem dünne und leichte Materialien unter der Verwendung von Lycra® und Nylon. Gegen Ende der 1970 startet die Triumph-Marke „sloggi“ die „Cotton Revolution“. Dank innovativer Materialien sind Slips extra-weich, figurbetont und faltenfrei. Ein jugendliches Lebensgefühl sowie die neue sexuelle Freiheit werden zu wichtigen Werbethemen: Schönheit, Sexiness und Sinnlichkeit werden realistisch dargestellt. Ein vollkommen transparenter BH wird mit in Deutschland mit dem Slogan „Na und? Körper ist Mode“ beworben.

1986

Triumph International feiert seinen 100. Geburtstag. Im Jahr dieses Jubiläums beschäftigt das Unternehmen nunmehr weltweit 19000 Menschen und erzielt einen Gesamtumsatz von 996 Millionen Schweizer Franken. 1988 kommt es zur Unterzeichnung von Franchising Vereinbarungen mit Uruguay sowie der damaligen DDR. Die Expansion geht auch 1989 weiter, mit dem Markteintritt in Kanada, Neuseeland und Südkorea.

 

Taillierung ist wieder in – der BH und der Körperkult.

 

Der Aerobic-Trend erfasst die ganze Welt – sportlich aktive Frauen benötigen spezielle BHs und Triumph International bietet dazu genau die richtigen Modelle: optimale Unterstützung bei gleichzeitig höchstem Tragekomfort. Der Zeitgeist der 1980er lässt sich nicht klar definieren, jeder Trend wird sofort von einem Gegen-Trend begleitet. Designer entdecken plötzlich hochwertige Lingerie auch als modische Outerwear, selbstbewusst getragen als Bodies oder BHs unter Lederjacken. Luxuriöse, exklusive Oberteile, BHs, Bodies und Slips sind wieder stark nachgefragt und Triumph International versteht es genau, diesen Bedarf zu decken.

1990

Die 1990er stehen für eine beständige Expansion in Osteuropa sowie die Errichtung von neuen Produktionsstätten in Thailand, der Volksrepublik China und in Indien. Das Unternehmen steigert die Zahl seiner Mitarbeiter auf 35.000.

 

Das Jahrzehnt des „Feel Good“ – Zurück zur Natur

 

Im Lauf der 1990er-Jahre finden die Konsumenten zur Natürlichkeit zurück. Triumph International hatte bereits in den 1970er-Jahren den exzessiven Gebrauch von Chemikalien im Produktionsprozess abgeschafft. Nun werden zudem auch hochwertige Bio-Baumwolle sowie Nickel-freie Haken und Ösen verarbeitet. Während die Schulterpads der 1980er wieder verschwinden, tritt der Push-up BH seinen Siegeszug an: In Deutschland wirbt Top-Model Naomi Campell sinnlich und selbstbewusst auf drei Meter hohen Plakatwänden für Triumph – mit dem Slogan „Für den Körper, für die Sinne“. Der Umsatz durch Push-Up BHs versechsfacht sich in dieser Zeit. 1998 führt Triumph die Weltinnovation „Simply Soft“ ein: Ein vollkommen nahtloser BH der sich durch die Körperwärme perfekt an Kurven der Trägerin anpasst.